Momentaufnahme: Herr Moppelmann - mo2
21. Januar 2010 von Donna
Heinz Werner Moppelmann, ein gutaussehender Jurist in den besten Jahren, weiß, was er will: eine feste Beziehung. Er ist seit mehreren Jahren geschieden, seine beiden Kinder werden bald mit dem Studium fertig sein, seine Kanzelei läuft gut - er könnte zufrieden sein, wenn nicht… - ja, wenn nicht die Sehnsucht wäre nach weiblicher Ergänzung.
Sibylle Jennings, eine fröhliche, nicht unattraktive Frau, weiß auch, was sie will: Spaß! Sie ist zwei Mal geschieden und lebt mit ihrer jüngsten Tochter zusammen. Seit drei Jahren singelt sie mit kurzen Unterbrechungen vor sich hin und glaubt nicht mehr an die ganz große Liebe. Ihr Beruf als Physiotherapeutin nimmt sie voll in Anspruch, ihre Freizeit ist knapp bemessen.
Die beiden lernten sich kennen über Frau Moppelmann Senior, die sich monatelang mit dem Taxi zu ihren Krankengymnastikterminen bei Frau Jennings fahren ließ. Ging es anfangs wirklich um die Wiederherstellung ihrer Gesundheit, so waren die letzten Wochen eher dazu da gewesen, die liebgewonnene Routine nicht aufgeben zu müssen, sich gute Portionen der Zuwendung abzuholen und anregende Gespräche zu führen. Als Privatpatientin konnte sie sich das leisten.
“Du solltest sie dir vielleicht einmal anschauen,” sagte sie zu ihrem Sohn, “ich könnte mir vorstellen… Was hältst du davon, wenn du mich morgen einfach von der Praxis abholst?”
Fortsetzung folgt…
5 Reaktionen zu “Momentaufnahme: Herr Moppelmann - mo2”

ach, diese verkuppelungsversuche der mütter. meine mum hat auch bis zuletzt geglaubt, dass es mein glück wäre, wenn ich einen reichen mann träfe. das meinte ich nicht. aber das hat sie nicht gestört. diese sicht der welt ist bei manchen müttern eingefahren wie die spurrinnen im matsch von einem traktor. na, warten wir ab, was passiert.
dir einen schönen tag, liebe donna,
rosadora
Sie “singeln” vor sich hin!
Köstlich!
Ich hoffe, dies bleibt nicht nur eine Momentaufnahme.
Bon giorno
Elana
Ach, diese Kuppeleien immer … Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung.
Bin sehr gespannt, wie’s weitergeht!
Lieber Gruß - von Renate
Oh je, nichts ist schlimmer als Mütter, die nicht begreifen wollen, wenn die Söhne keine kleinen Jungs mehr sind. Und Mama weiss dann immer was für den Sohnemann gut ist.