Daily Musings: Wir haben ein zu zartes Herz…
5. März 2010 von Donna
In den stürmischen Tagen der Jugend glauben wir, daß die Einsamkeit der große Schutz vor den Risiken ist: das große Heilmittel für die Wunden des Kampfes. Das ist ein schwerer Fehler, und die Erfahrung des Lebens rät uns, daß dort, wo wir nicht inFfrieden mit unseren Mitmenschen leben können, keine poetische Bewunderung noch künstlerisches Vergnügen besteht, die fähig wären, den Abgrund zu überbrücken, der sich tief in unserem Herzen auftut.
Ich hatte immer davon geträumt, in der Wüste zu leben, und jeder kindliche Träumer wird zugeben, irgendwann einmal das gleiche geträumt zu haben. Aber glaubt mir, Brüder: Wir haben ein zu zartes Herz, um ohne die anderen auszukommen. Und das Beste, was wir tun können, ist uns gegenseitig zu erragen, denn wir sind diese Kinder, aus einem Schoß hervorgegangen, die einander belästigen, sich streiten und sogar schlagen, die aber doch nicht getrennt voneinander leben können.
George Sand
Aus: Zauberworte - Türen nach innen Stephanie Faber Heyne Verlag München 1992
in der wüste leben - nicht unbedingt, aber mich gern dort aufhaltend - in wirklichkeit , aber noch mehr in meinen träumen, sie erleben im alleinsein.
dir einen schönen tag
für wüstentage ist das frühjahr ungeeignet…
rosadora
tja, genau … glaubt mir, schwestern, mir gehts auch so …
Meine Einsamkeitswüste wäre ein kleine Insel im Meer, eher Richtung Island oder so. In meinen Fantasiereisen bin ich da auch immer Mal für eine Auszeit, aber im Grunde geht es mir schon so, dass ich die anderen brauche. Alleine sein und in Gesellschaft muss bei mir ausgewogen sein.
Alles Liebe Karin
Ja das Alleinsein kann sehr schön sein, aber immer ruft mich das Gefühl nach Austausch und Resonanz auf die Spielwiese des Menschseins zurück. Gut so.
Liebe Grüsse
Anita