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Momentaufnahme: Vanillepudding

1. Mai 2010 von Donna

Da sind sie sich einig. Es ist ein großer Unterschied, ob man gemeinsam zu fast mitternächtlicher Stunde so ein Becherchen fettarmer Vanilleplörre oder eine ZauberwölkchenSchwebeCreme löffelt oder den guten gekochten Vanillepudding  aus einer großen Henkeltasse - warm, mit einem Klecks Marmelade in der Mitte oder einem Riegel zartschmelzender Schokolade.

“Das tröstet so ungemein”, sagt sie zu ihrer Freundin, “und wenn du gar nicht trau(i)rig bist, ist das irgendwie Trost auf Vorrat.”

Geschrieben in Momentaufnahmen | 11 Kommentare

11 Reaktionen zu “Momentaufnahme: Vanillepudding”

  1. am 01 Mai 2010 um 06:271Nervensäge

    Warmer, selbstgemachter Vanillepudding ist wirklich besser als der aus dem Supermarkt.
    Vilele liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Jenni

  2. am 01 Mai 2010 um 07:082Quer

    Oh, ist das schön: Trost auf Vorrat - und erst noch zu zweit mit der Freundin, zu nachtschlafener Stunde!

    Danke dafür und liebe Grüsse ins Wochenende,
    Brigitte

  3. am 01 Mai 2010 um 09:143BeateN.

    :-))) Trost auf Vorrat, klasse!
    L.G.: Beate

  4. am 01 Mai 2010 um 10:584syntaxia

    Auch ich bleibe am “Trost auf Vorrat” hängen - toll!

    Warmer selbstgekochter Vanillepudding ist wirklich ein Seelentrösterchen und irre lecker, mmmhhh!

    Ein schönes erstes Maiwochenende, liebe Donna!
    ..wünscht dir Monika

  5. am 01 Mai 2010 um 13:125Rachel

    Liebe Donna,

    dieses *Trost auf Vorrat* gefällt mir auch sehr gut, eine gute Ausrede, wenn einen das Naschenmüssen überfällt…

    dir ein schönes Wochenende, herzlich, Rachel

  6. am 01 Mai 2010 um 14:326Seelenbalsam

    Ich liebe diesen Trost auf Vorrat….

  7. am 01 Mai 2010 um 15:357manacur

    Die reinste Psychotherapie! Und bestimmt erfolgreich.
    Danke
    LG
    Curt

  8. am 02 Mai 2010 um 05:188Jorge D.R.

    Liebe Donna,

    Als ich diese Zeilen zu später Stunde las,
    habe ich zunächst das gesamte Haus
    nach einem Vanillepuddig-Ersatz durchsucht,
    erfolglos natürlich :-(
    Das einzig Süße in diesem Haus
    war ein Schokoriegel meiner Enkeltochter.
    Nur mit großer Anstrengung gelang es mir,
    diesen nicht anzurühren.
    Ich leide sowieso an Futterneid,
    aber diese Kurzgeschichte hat mich derart frustriert,
    dass ich mir einen 12 Jahre alten
    Canadian Club Classic genehmigt habe (ätsch!).
    Da ging mirs schon besser.
    Umgehend genehmigte ich mir einen zweiten Whisky
    und las deine Geschichte noch einmal.
    Und als ich dann auch noch das Adjektiv ‘trauirig’
    mit einem Hickser genau an der richtigen Stelle
    aussprechen konnte, war ich zufrieden.

    Einen schönen Sonntag
    wünscht
    Jorge D.R.

    PS:
    Ob ich für einen derart frechen Kommentar noch einen
    Canadian Club gebraucht habe, erzähle ich dir natürlich nicht.

  9. am 02 Mai 2010 um 07:129Donna

    Lieber Jorge!

    Nun, es tut mir unendlich Leid, mit diesen wenigen durchaus appetitanregenden Zeilen zu Frustrationsgefühlen deinerseits beigetragen zu haben. Aber die hast du ja ziemlich schnell und intensiv in den Griff bekommen…
    Dass du zu später Stunde auch noch Sprachübungen machst, ist erstaunlich. Jetzt bin ich natürlich in der Zwicke! Am liebsten würde ich dieses kleine “i”, das sich da unangemessenerweise in die Traurigkeit reingeschusselt hat, kurzerhand löschen - aber dann würde niemand deinen Kommentar verstehen. Also, ich habe mich für eine Variante entschieden, die sogar unaufmerksame Leser genau auf den überflüssigen Buchstaben stößt. Mehr kann ich ich jetzt für uns beide nicht tun, denn einerseits sollten veröffentlichte Texte fehlerfrei sein (worauf du mich in gewohnt charmanter Weise hingewiesen hast), andererseits möchte ich dir auch nicht genau das Wort nehmen, das du zu Sprachübungen benutzt, die deine Canadian Club Classic-Therapie sinnvoller Weise begleiten.
    Noch ein Tipp: Überrasch deine Familie doch einmal mit so einer Vanillepudding-Session - sie werden dir zu Füßen liegen…

    Ganz herzliche Grüße zu dir/zu euch - Donna

  10. am 02 Mai 2010 um 07:1810Donna

    @all

    Ja, es handelt sich um eine seelentröstende Psychotherapie!

    Liebe Grüße in den Sonntag hinein - Donna

  11. am 04 Mai 2010 um 20:3911Chinomso

    Ach wie schön. Das hat was von “flash back” in die Kindheit.
    Aber ich muss mir das momentan mal wieder verbieten. Zum Glück brauche ich keinen Trost. Das hat auch was für sich, wenn das so ist.

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Übersetzung von Fabian Künzel
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