Dahergequatscht: Ich hätte da mal eine Frage…
3. Juli 2009 von Donna
Nein, vallig fölsch!
Ich habe eine Frage an euch, ihr werten Mitblogger. Sie fiel mir gestern ein bei meinem Sommerfrühstück. In der letzten Zeit habe ich so viele liebe und interessante Menschen kennen gelernt, die allesamt Blogs führen und so viel Nachdenkliches und Herzerfrischendes schreiben, dass die Frage nach der Intention oder Motivation nahe liegt.
Warum bloggt ihr?
Ich würde mich freuen über eure Beiträge. Dahergequatschtes ist wohl einfacher als 1000 Mal Überlegtes und Wohlformuliertes. Traut euch einfach.
Herzliche Grüße - Donna
14 Reaktionen zu “Dahergequatscht: Ich hätte da mal eine Frage…”

nur so dahergequatscht, jeder der schreibt, ob gut oder schlecht, (wer urteilt darüber? ) möchte doch, dass jemand es liest. Was ist da hilfreicher als das Internet und die blogs? Auch mit den Fotos ist es so, denke ich halt
Grüße,
Karl
Warum ich blogge? Weil ich gerne denke, formuliere, schreibe, gestalte, fotografiere und mich für Gedachtes, Formuliertes, Geschriebenes, Gestaltetes, Fotografiertes anderer BloggerInnen interessiere. Innere und äussere Kreativität stehen dabei als Motivation an erster Stelle.
Mit liebem Gruss,
Brigitte
Liebe Donna,
meine Intention zum Bloggen ist der Anreiz Gedanken lyrisch zu verpacken. Durch das Blog habe ich in den letzten 2 Jahren erst mehr daraus gemacht.
Wunderbar ist es, wie sehr ich weiter inspiriert werde durch andere SchreibeInnen und die Kommentare..
Gern teile ich meine Gedanken, da dies im realen Leben aber nicht möglich ist, weil ich allein bin, nutze ich die virtuellen Kontakte.
Sie sind mir sehr nah!
..grüßt dich Monika
donna,
seit ich den blog schreibe, gehe ich aufmerksamer durch die gegend. sehe bilder, worte fallen mir ein. ist ein zwiegespräch mit der virtuellen welt hinter dem bildschirm. ist völig anders, als ein stummes leeres blatt papier zu beschreiben, das starrt mich schweigend an und mein hirn schweigt zurück.
lg
ingrid
bevor ich das geschriebene der andern lese:
ich blogge, weil mein traum von kindheit an war, ein buch zu schreiben. es hat nie geklappt. tagebücher jede menge, prall gefüllt, besitze ich.
aber das blog ist etwas anderes: hier habe ich leser, die sich wirklich interessieren, muss bei keinem verlag rumbetteln oder gar selbst einen druck bezahlen. und das beste: die kommunikation mit den lesern- das hat man bei einem buch in dieser angenehmen form kaum!
fürs erste war`s das…
gruß von sonia
Schreiben macht Spaß, man sieht die Welt plötzlich anders, aufmerksamer, genau wie beim Fotografieren - das hat auch so einen Effekt. Ohne Rückmeldung wäre das aber nichts; der Austausch mit anderen - zum Bloggen gehört auch das Lesen von Blogs - nette Menschen kennenlernen, Anregungen bekommen, Hilfe, Trost und Zuspruch.
Und warum bloggst du?
Liebe Donna.
Wenn ich in der Schulzeit einen Deutsch-Aufsatz geschrieben habe, dann habe ich manchmal lustige Ideen mit einfließen lassen. Ich fand es unglaublich amüsant, mir vorzustellen, wie sehr sich ein Leser oder eine Leserin über das freuen würde, was ich da geschrieben habe. Leider fand meine Lehrerin diese Sachen alles Andere als amüsant, und es hagelte schlechte Noten. Beim Bloggen und lesen der Kommentar stelle ich nun fest, dass die meisten Einfälle tatsächlich genau so bei den Lesern/Leserinnen ankommen, wie ich sie gemeint habe, und das macht mir Spaß.
Viele Grüße,
Wolfgang
über die strickblogs gekommen
lustigerweise gibt es noch ein strickcafe in dem mutter und tochter schreiben
das stricken ging verloren die tochter schreibt nicht mehr
alltagsgeschichten gedanken bilder mit anderen teilen
die idee hat mir gefallen und ich schreibe gern
deshalb bin ich dabei geblieben
Warum ich schreibe?
Eines meiner Bücher heißt: “Einfach so daher geredet”.
Bin immer wieder überrascht, was zwischen den Zeilen steht - ein Grund, warum ich nicht aufhöre zu schreiben.
Vor drei Jahre ungefähr entdeckte ich meine Schreiblust wieder, die lange Zeit abhanden gekommen war. Mit 21 Autoren habe ich online an einem Buch mitgeschrieben. Dieses Projekt ließ mich wieder Blut lecken, auch wenn die Zeit zum Schreiben immer knapp bemessen war.
Eine ganz andere Leidenschaft führte mich dann zum Bloggen. Ich hatte die vielen Food-Blogs entdeckt, in denen ich stundenlang stöberte. Ein eigenes Blog? Das schien mir in weiter Ferne…
Doch da waren Menschen, die mir zuredeten und mir halfen, und durch mehrere Umwege durch Sumpf und Unterholz und Dschungelfieber entstand dann dieses Blog.
Das Bloggen macht mir Spaß, es fördert meine Kreativität und meine Aufmerksamkeit, weil ich im Austausch bin mit euch.
Das Bloggen hat mich aber auch diszipliniert im positiven Sinn.
Ein stummes Blatt Paper (siehe Ingrid/Waldviertelleben) ist nichts gegen Blogeinträge und die Kommentare!
Ich danke euch und wünsche euch ein knallvergnügtes Wochenende!
Eure Donna
Lass mich mal überlegen. Ich glaube - ganz sicher bin ich mir da nicht - dass ich irgendwann vor 2 Jahren (am Ende meiner Elternzeit) beim Surfen erstmalig auf einen Lyrikblog gestoßen bin. Die Aufmachung und das dynamische Geschehen haben mir gefallen, mich beeindruckt. Dabei las ich ebenfalls erstmalig ein sogenanntes Elfchen. Das war wohl eine Art Initialzündung für einen eigenen Blog. Ich finde den Austausch wunderbar und freue mich darüber, dass wir mittlerweile einen netten “Kreis” bilden, der immer offen für weitere MitbloggerInnen ist. Durch die Beiträge auf anderen Blogs fühle ich mich auch bereichert. Was ist es noch? Hobby, Ablenkung, Aktivität, Kreativität und dergleichen mehr…
LG
Anguane
…ach ja, die Törtchen sehen köstlich aus und dazu Eis: mmmmmmh
Ich habe mit dem Bloggen begonnen als es mit Hartz-IV los ging. Weil ich die Ignoranz dieser Gesellschaft nicht mehr so hinnehmen wollte und als ich merkte wie viele Leserinnen und Leser ich dazu ansprechen konnte, habe ich noch zwei andere Themenblogs begonnen, erst danach habe ich mich an ein eigenes persönliches Blog getraut.
Es hat ein Jahr gebraucht bis ich mich vom Blog zum Buchprojekt vorwagte und innerhalb von zwei Jahren hatte ich drei sehr unterschiedliche Buchprojekte realisiert.
Im Moment kann ich mir ein Leben ohne ein Blog nicht vorstellen und füttere ca. zehn aktuelle Blogs zu den unterschiedlichsten Themen mit Einträgen.
Wobei die Sammelmappe natürlich mein Lieblingsblog ist.
Ich habe schon immer gebloggt. Früher waren die nur nicht so modern und es gab sie auch in anderer Weise. Früher habe ich die Menschen mit meinen Texten gern zum Lachen gebracht, heute ist Schreiben einfach ein Hobby und das Blog ein Versuch, online ein paar Kontakte zu knüpfen und mich ein wenig mitzuteilen.
Etwas spät, aber naja:
Ich blogge, weil ich gern schreibe. Da dürften wir uns sehr ähnlich sein. Es geht mir beim Bloggen gar nicht darum, meine Probleme und Gefühle mit “fremden” Lesern zu teilen, sondern Lustiges, Alltägliches und Merkwürdiges aufzuschreiben. Einen anderen Grund gibt es eigentlich nicht. Was mir mal aufgefallen ist: Ich blogge mehr, wenn ich richtig gut gelaunt bin. =)