Momentaufnahme: Matschrudern
18. Juli 2009 von Donna
Also, so harmlos ist diese Disziplin gar nicht! Man sollte es nicht für möglich halten. Du sitzt da in deinem Lebensboot, ruderst mit aller Kraft, aber nichts passiert, du steckst fest, versuchst noch ein paar Schläge, aber das ist zwecklos, weil dir der Matsch ins Gesicht spritzt, dir die Sicht nimmt und dein eigentlich sicheres Orientierungsvermögen außer Kraft setzt.
Wo ist das Wasser geblieben? - fragst du dich. Gab es Anzeichen dafür, dass du dich seichterem Gewässer näherst??? Warum hast du das nicht vorhergesehen? Nicht geahnt? Und nun?
Platsch! Mit voller Wucht im Matsch! (@Wolfgang: biete noch ein weiteres Reimwort! Matsch - touch - platsch)
Oh, da gibt es zum Glück noch die Gezeiten!!! War das die Ebbe? Kommt bald die Flut??
Warten wir es ab!
Habt ein schönes Wochenende!
4 Reaktionen zu “Momentaufnahme: Matschrudern”

du sprichst mir so etwas von aus der seele. wird sofort zu meinem lieblingswort - matschrudern. in österreich auch gatsch (reim!).
Ja, warten wir es ab. Das wird schon wieder flott, das Ruderschiff!
Mit lieben Grüssen ins Wochenende,
Brigitte
Na, da kann ich mich doch anschließen, liebe Donna!
Rudern im Matsch ist natürlich etwas anderes als nur Matsch am Paddel zu haben..
Irgendwann hilft wohl nur aussteigen und das Boot in Richtung Wasser tragen?!
..schickt dir Monika liebe Grüße aus ihrer Ruderpause
Kommt erst die Flut, kann man ertrinken,
bei Ebbe droht Im-Matsch-Versinken.
Und daher, beim Gezeitenspiel:
Bestimme selbst das Ziel!