Geschrieben in Gedichte am 29. November 2009 8 Kommentare »
Wenn ich dir sage “Komm”,
dann ist das der Aufruf,
übers Wasser zu gehen,
weil ich glaube,
dass es trägt.
Und wenn du sinken solltest
und mich dabei mit dir ziehst,
werden wir uns unter Wasser lieben,
als wären wir Fische,
die ihr Stummsein mit Liebe überwinden.
Ulrich Schaffer in: Liebendes Wahrnehmen - Kreuz-Verlag Stuttgart 1990 - leider nur noch antiquarisch erhältlich
Geschrieben in Gedichte, Momentaufnahmen am 26. November 2009 11 Kommentare »
Ich wache auf
Zünd meine Nachttischlampe an
Und laß die Augen durch das Zimmer wandern
Dann seh ich dich
Du schläfst
Wie schön du bist
Dein Körper wirkt so weich
So wie die Daunen
Die ihn umschmiegen
Dort unten spielt ein Fuß
Ich würde dich so gerne wecken
Um dir zu sagen
Wie schön du bist
Doch kehr ich dann zurück ins Land der Träume
Und nehm mir vor
Ich [...]
Geschrieben in Gedichte am 23. November 2009 4 Kommentare »
Sternschnuppe fiel
- mein Wunsch geheim -
mitten in mein Herz hinein.
Dort war so viel Platz
für die ganze Zauberkraft.
Geschrieben in Gedichte, Schreibwerkstatt am 22. November 2009 8 Kommentare »
NOVEMBERZAUBER
Dein Herzlächeln raschelt vergnügt
bis zu den Zehenspitzen.
In verträumte Vergangenheitswinkel
tanzt leise der Wind und trocknet sanft
das tränennasse Laub.
Geschrieben in Gedichte am 21. November 2009 6 Kommentare »
Novemberrosen -
sie frieren so leicht.
Novemberliebe -
ich hoffe,
du bleibst.
Geschrieben in Gedichte am 13. November 2009 6 Kommentare »
Torten in Selbstvertrauen gebacken.
Verwöhnte, süße Rezeptschößlinge.
Sahne ohne Widerspruch.
Zuckermumien,
geistreich garniert
für Mägen mit Gehirnwindungen.
Wer das isst,
hat ein Unterbewusstsein voll Kuchen.
Mathias Schreiber
Dieses Gedicht schrieb ich vor langer Zeit mit einer Wachsmalkreide in Schönschrift auf meine Küchentür. Eigentlich hatte ich vorgehabt, diese Tür je nach Lust und Laune immer wieder neu mit Gedichten zu beschreiben. Aber genau dieses Konditorei-Gedicht [...]
Geschrieben in Gedichte am 31. Oktober 2009 8 Kommentare »
Über Nacht kam der
Wind
die Rose klagte das
Blühen fiele ihr
schwer
und sie weinte
blutrote Blätter
Maria Elisabeth Schröder-Schiffhauer
Geschrieben in Gedichte am 27. Oktober 2009 8 Kommentare »
Ich will garnich im Lotto gewinnen
das bringt nur Aufregung
hat man ja schon oft gehört
daß einer verrückt geworden is
als seine Sechs rausgefallen sind
oder Herzschlag was weiß ich
nee nee ich mach meine zwei Tips
die Woche und wenn der Einsatz
wieder rauskommt is gut
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Was ist das nun?? Bescheidenheit? Die Zufriedenheit mit dem Leben, so wie es verläuft? Die Angst [...]
Geschrieben in Gedichte am 23. Oktober 2009 10 Kommentare »
Jenseits aller Worte
kehre ich zu dir zurück -
gedankenschnell
um die halbe Welt.
Magisches Band -
unsichtbar leise -
spricht von Liebe zu mir.
Geschrieben in Gedichte am 19. Oktober 2009 10 Kommentare »
Crema-Crossants zum Frühstück,
Eis am Nachmittag,
Rotwein am Abend:
Ferien - na und?
Urlaubsselige Speckröllchen
und Entzugserscheinungen:
wieder zu Hause - war doch klar!
Und hier die umgeschriebene verplüschtverknallerte Version von Bigi:
Kalter Hund zum Frühstück,
PflaumenKuchen am Nachmittag,
Greifswalder Zwickel am Abend:
PlüschTage - na und?
Urlaubsselige BartFurchen im Gesicht
und höllische Entzugserscheinungen:
wieder zu Hause - war doch klar!